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Dr. med. dent. A. Sohani
Bergheimerstraße 12
69115 Heidelberg
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Tel.: 06 22 1 / 18 41 44

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Frühbehandlung Kieferorthopädie - Vorsorge von Anfang an

  

+ Schön & Gesund  

Das Lächeln eines Babys kann uns alle in seinen Bann ziehen. Doch auch später tragen gesunde und gerade Zähne dazu bei, dass wir mit einem strahlenden Lächeln durch das Leben gehen und uns wohl fühlen.

Es geht um die Gesundheit Ihres Kindes!

Zähne sind wichtig – zum Kauen und Beißen, zum Sprechen und Atmen.

Eine falsche Kieferstellung verhindert manchmal sogar, dass sich die Lippen schließen – Ihr Kind atmet durch den Mund, wodurch Erkältungs- oder Rachenkrankheiten entstehen können. Außerdem beeinträchtigt ein falscher Lippenschluss auch die Lautbildung der Sprache, besonders bei S- und Z-Lauten. Die Folge: Ihr Kind "lispelt". Deshalb raten Kieferorthopäden eindringlich zur frühen Kontrolle des kindlichen Zahnsystems.

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+ Lutschen & Saugen  

Der Saugreflex ist Ihrem Baby angeboren, er ist also ganz natürlich. Beginnt Ihr Kind am Daumen zu lutschen, schafft ein kiefergerecht geformter Nuckel schnell Abhilfe. Liegt beim Daumenlutschen außerdem das ganze Fäustchen auf dem Kinn, ist die Krafteinwirkung deutlich größer als beim Schnuller. Wie Dr. Sohani, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Ihnen rät, können Sie den "Schnulli" später sehr viel leichter abgewöhnen – Ihr Kind kann ihn verschenken, oder Sie bedienen sich der Mithilfe des Nikolaus oder der Zahnfee...

Der Daumen hingegen ist immer dabei und deshalb "verfügbar". Kieferorthopäden können aufgrund wissenschaftlicher Studien nachweisen, dass Schnullerkinder das Nuckeln nachweislich schneller aufgeben als ihre "Lutschfreunde", die lieber den Daumen nehmen.

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+ Zähne & Kiefer  

Nach Meinung der Kieferorthopäden sind Zahnstellungs- und Kieferanomalien meist Folge zu langen und intensiven Nuckelns. Fehlstellungen, wie zum Beispiel der offene Biss oder der Kreuzbiss, entstehen bereits im Milchgebiss.

Wird auf eine Kontrolle und Behandlung beim Kieferorthopäden verzichtet, übertragen sich solche Anomalien fast immer ins bleibende Gebiss. Werden sie jedoch frühzeitig von einem Kieferorthopäden erkannt, sind sie oft schon innerhalb weniger Monate mit einfachen Mitteln "gerade gerichtet".

Für diesen Zweck setzen wir in unserer Heidelberger Praxis für Kieferorthopädie lose Zahnspangen ein, zum Beispiel die Mundvorhofplatte, die lose zwischen Lippen und Zähnen liegt und so – ganz nebenbei – verhindert, dass Daumen oder Schnuller wieder in den Mund "rutschen".

Kieferorthopäden machen darauf aufmerksam, dass es nicht genügt, auf gesunde Zähne zu achten, sondern auch auf eine normale und korrekte Stellung der Zähne und Kiefer zueinander. Denn was helfen 20 kariesfreie Milchzähnchen, die als Gebiss nicht richtig zusammenarbeiten?

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+ Vorsorge: Kieferorthopädie  


      



Wenn die ersten Zähnchen kommen

Die ersten Zähne Ihres Kindes sind erst zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat im Unterkiefer zu sehen. Jedoch sind bereits bei der Geburt alle 20 Milchzähne und auch die bleibenden Zähne angelegt. Erst nach circa 2 ½ Jahren sind alle 20 Milchzähne (10 im Oberkiefer und 10 im Unterkiefer) auch sichtbar.

Trotz dessen alle Milchzähne im Laufe der Zeit für bleibende Zähne Platz machen, sollten Sie deren Pflege auf keinen Fall unterschätzen. Milchzähne sind durchaus wichtig, denn sie tragen zur Sprach- und Mimikentwicklung bei und sind unabdingbar zum Abbeißen und Kauen. Milchzähne haben außerdem die Aufgabe den Platz für die bleibenden Zähne freizuhalten. Nur so können diese an der richtigen Stelle wachsen.

Ein guter Tipp gegen Schmerzen beim Zahnen des Kindes ist ein gekühlter Beißring oder ein zahnfreundliches Zahngel!


Kindgerechte Zahnpflege

Mit der Zahnpflege sollte bereits begonnen werden, sobald die ersten Zahnspitzen zu sehen sind. Zunächst kann man diese Spitzen mit einem angefeuchteten Wattestäbchen komplett säubern. Zur Vorbereitung auf die richtige Zahnpflege, kann man vorsichtig Ober- und Unterkiefer des Babys massieren.

Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, putzen Sie am besten mit einer weichen Babyzahnbürste, sowie mit ein wenig flouridierter Zahncreme (Kinderzahnpasta).

Ab dem zweiten Lebensjahr sollten Sie auf jeden Fall morgens nach dem Frühstück und abends nach der letzten Mahlzeit mit einer erbsengroßen Menge Kinderzahncreme putzen.


Das sollten sie bei Zahncreme und Zahnbürste beachten:

- keine farbigen und süßen Zahncremes, da diese zum herunterschlucken verführen

- einen Flouridgehalt von 500 ppm

- rutschfester Griff und kleiner Kopf der Zahnbürste

- Bürste mindestens alle 3 Monate wechseln

- abgerundete, weiche Borsten

Motivieren Sie Ihre Kinder beispielsweise mit einem Zahnputzlied oder einem speziellen Timer mit farbigen Lichtern, welche die Zeit vorgeben.

Gut ist es auch, die Zähne nach dem KAI-System zu putzen: erst Kauflächen, dann Außenflächen und zuletzt die Innenflächen der Zähne.

Kontrollierene und Nachputzen sollten Sie bis zum 9ten Lebensjahr.

Außerdem sollten Sie mit Ihrem Kind ab dem 2. Lebensjahr halbjährlich zur Routineuntersuchung zu ihrem Hauszahnarzt gehen!

Zahnvorsorge und Fluoridprophylaxe für Ihr Kind

Fluorid ist essentiell für die Mineralisation von Zähnen und Zahnschmelz.

Zwar ist es bereits natürlich im Körper enthalten, dennoch kann es sich als sinnvoll erweisen, den Kinderzahnarzt eine individuelle Fluoridzufuhr festlegen zu lassen.

Wissenschaftlich belegt ist, dass dies das Kariesrisiko Ihres Kindes etwa um die Hälfte reduzieren kann und auch, dass von außen an den Zahn herangetragenes Fluorid besser wirkt als Fluoridtabletten.

Wenn Ihr Kinderarzt bereits solche Tabletten verschrieben hat, sollten Sie Ihren Zahnarzt informieren. Die einfachste und preisgünstigste Variante ist das Nutzen von fluoridiertem Speisesalz.

Um einen angstfreien Zahnarztbesuch Ihres Kindes zu gewährleisten, ist es unabdingbar genau auf die tägliche Zahn- und Mundpflege zu achten. Eine frühe Vorstellung (bestenfalls im ersten Lebensjahr) des Kindes bei Ihrem Zahnarzt sorgt für ein gutes Verhältnis von Beginn an. Auch können so bei erhöhtem Kariesrisiko zusätzliche Maßnahmen eingeleitet werden und Zahnstellungs- und Bisslagefehler frühzeitig erkannt werden.

In vielen Bundesländern gibt es zusätzlich zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt den zahnärztlichen Kinderpass. Hier wird den Eltern nahe gebracht, worauf bei der Mund- und Zahngesundheit Ihres Kindes zu achten ist.

Der Zahnarzt hält die Kontrolluntersuchungen in diesem Pass fest.