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Dr. med. dent. A. Sohani
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Ursachen von Fehlstellungen

Fehlstellungen im Zahn- (dentoalveoläre Dysgnathie) oder Kieferbereich (skelettale Dysgnathie) können genetisch vererbt oder im Laufe des Lebens erworben werden. Oftmals tritt aber auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten auf. Generell werden primäre Missbildungen, wie z.B. die Nichtanlage von Zähnen oder eine Progenie (frontaler Kreuzbiss), welche aufgrund des sehr stark ausgeprägten Unterkiefers zu einer "Habsburger Lippe" führen kann, als angeborene Fehlstellung betrachtet. Diese treten vermehrt bereits im frühen Kindheitsalter auf.

Zahnfehlstellung

Abb. 2: Zahnfehlstellung

Erworbene Fehlstellungen die während eines Lebens auftreten, entstehen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aufgrund spezieller Verhaltensmuster, welche insbesondere Kinder meist unbewusst ausüben. Eine oft beobachte Gewohnheit (Habit) ist dabei das Daumenlutschen: Selbst wenn das Lutschen in einem Lebensalter zwischen 2 und 3 Jahren als eher ungefährlich eingestuft wird, kann es jedoch über Jahre zu schweren Verformungen des Kiefers sowie einzelnen Zähnen führen! Solch ein "lutschoffener Biss", wie dieser oft auch bezeichnet wird, führt zum einen zu Problematiken beim Abbeißen der Nahrung, als auch zu erheblichen Sprachkomplikationen (z.B. Lispeln), da eine natürliche Lauterzeugung durch die Zunge nicht mehr gewährleistet werden kann. Aber auch das Beißen und Einsaugen der Unterlippe sowie das Zungenpressen führen oft zu erheblichen Zahn- und Kieferanomalien.

Weitere schlechte Habits sind die sog. habituelle Mundatmung oder das Zähneknirschen (Bruxismus). Aufgrund der fehlenden Filterfunktion der Nasenatmung wird der Speichelfluss kontinuierlich verringert, wodurch ein erhöhtes Kariesrisiko entsteht. Durch das ständige aneinanderreiben bzw. aufeinanderpressen der oberen und unteren Zahnreihen, kann es vor allem zu einer Überbelastung des Zahnhalteapparates (Parodontium) oder diverser Muskelgruppen kommen, woraus folglich Schmerzsyndrome oder auch Ohrgeräusche wie Tinnitus auftreten können. Gerne nimmt sich unser Heidelberger Zahnarztteam die "schlechten Angewohnheiten" Ihrer Kinder oder auch gerne Ihre eigenen vor: Kontaktieren Sie uns - wir bieten Ihnen mit Freuden ein offenes Ohr!

Behandlung von Kindern und Kleinkindern

Abb.3 - Behandlung von Kindern und Kleinkindern

Eine weitere Variante, welche Fehlstellungen innerhalb des Zahn- und Kieferbereichs fördert und beeinflusst, ist der vorzeitige Milchzahnverlust. Im Allgemeinen übernehmen Milchzähne innerhalb des Kindergebisses neben den offensichtlichen Funktionen (Kauen, Abbeißen) ebenfalls eine essentielle als "Platzhalter". In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Milchfrontzähne außerordentlich wichtig für die Sprachentwicklung: Viele Laute werden aufgrund einer Interaktion von Zähnen und Zunge gebildet. Während der natürlichen Wachstumsphase regulieren die vorhandenen Zähne den optimalen Ort, die Distanz zueinander sowie auch die Geschwindigkeit des Wachstums des Folgegebisses.

Geht nun ein Milchzahn frühzeitig verloren, kann eine Art von Asymmetrie entstehen, d.h. die Zähne ordnen sich unnatürlich innerhalb des entsprechenden Zahnbogens an: Eine Dysgnathie entsteht. Vorzeitiger Milchzahnverlust entsteht meist aufgrund von Karies und ist somit auf eine unzureichende Zahn- und Mundhygiene zurückzuführen. Aus diesem Grund legen wir - Ihr KFO-Team aus Heidelberg - Ihnen stets eine korrekte und effiziente Hygiene ans Herz. Gerne berät Sie uns auch unser Kieferorthopäde Dr. Sohani in diesem Kontext.